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Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte

OT: Ještě nejsem, kým chci být
Klára Tasovská | AT/CZE/SVK 2024 | 90 min

Kinostart: 21.3.2025

Eine großartige filmische Erkundung der fotografischen Welt von Libuše Jarcovjáková, der „Nan Goldin des Ostblocks“.

In welcher Welt lebe ich? Wer bin ich? Wie möchte ich leben? Aus Libuše Jarcovjákovás Werk von zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern hat die tschechische Regisseurin Klára Tasovská einen poetischen Filmessay montiert. NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE erzählt von einem besonderen Künstlerinnenleben und einer bewegenden Reise in die Freiheit, die sich über sechs Jahrzehnte spannt und von der sowjetisch „normalisierten“ ČSSR der späten 1960er und frühen 70er über das Ost-Berlin der 80er bis ins Prag nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und von heute führt.

Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 versucht die junge Fotografin Libuše Jarcovjáková mit ihren Bildern den Zwängen des repressiven tschechoslowakischen Regimes zu entkommen. Sie will herausfinden, wer sie sein möchte, und geht dafür auf die Straßen von Prag, in verstaubte Kneipen, zur Nachtschicht in eine Druckerei, in die Communities der Roma und vietnamesischen Migrant:innen. Schnappschüsse von Nacktheit, Sex und Alkohol wechseln sich ab mit Bildern von Lethargie und Restriktionen. Als sie wegen Fotos aus einem Schwulenclub Probleme mit der Polizei bekommt, geht Libuše eine Scheinehe ein und zieht nach Berlin. Doch auch die neue Welt ist voller Hindernisse. Mit ihrem letzten Geld fliegt sie nach Tokio, wo ihr der Durchbruch als Modefotografin gelingt. Aber das ist nicht das Leben, das Libuše leben will. Sie kehrt erst nach Berlin und später nach Prag zurück. Ihre Rückschläge und Erfolge, ihre Gefühle und Beziehungen und ihre nie endende Suche nach sich selbst sind festgehalten in ihren Bildern und Tagebüchern.

Preis der tschechischen Filmkritiker: Bester Dokumentarfilm des Jahres
Viennale 2024:
Erste Bank Filmpreis

»Dieser Film ist ein Portrait der etwas anderen Art: direkt, uneitel und bewegend. Einfach großes Kino« (Aus der Jury-Begründung)

 

»Ein sensationelles Porträt.«

 

★★★★ Kleine Zeitung

 

»Allein mit schwarz-weißen Standfotos, einem immersiven, treibenden Sounddesign und Jarcovjákovás Voiceover zeichnet der mitreißende Film die berührend intime Reise der Fotografin nach.«

 

Falter

 

»Ein wildes Leben für die Fotografie – grandios erzählt«

 

Der Standard

 

»Ein faszinierendes Porträt«

 

★★★★★ Kurier

 

»Partys, sexuelle Erkundung, Zweifel und Depressionen«

 

Variety

 

»Der heimliche Star der Viennale.«

 

 Der Standard

 

»Was für ein wildes Leben, was für ein schöner Film.«

 

 Der Spiegel

 

»★★★★★«

 

 epd-film

 

»Ein weiser Film«

 

RAY

 

 


Sondertermine 

Buchpräsentation des Buches T-Club von Libuše Jarcovjáková in der Galerie Westlicht
Dienstag, 25.3. um 19 Uhr 

Film & Gespräch mit Regisseurin Klára Tasovská und Protagonistin Libuše Jarcovjáková im Filmcasino, Wien
Mittwoch, 26.3. um 20:15 Uhr 

Film & Gespräch mit Regisseurin Klára Tasovská und Protagonistin Libuše Jarcovjáková im Das Kino, Salzburg
Donnerstag, 27.3. um 19:30 Uhr